Jugendleiterwochenende auf der Wagenthalhütte

Jugendleiterausflug vom 18.2 bis zum 20.2

Nachdem sich alle negativ getestet hatten, trafen sich am Freitagabend 12 Jugendleiter in der Wagenthalhütte. Dort musste leider die Nachtwanderung, angesichts des heulenden Windes und Regens, ausfallen und der Abend wurde lieber in einen gemütlichen Hüttenabend mit Gemeinschaftsspielen und viel Schlagsahne verwandelt.

Am nächsten Morgen kam dann auch Mathias mit frischen Brötchen dazu und plante gemeinsam mit den Jugendleitern den restlichen Tag. Das Ergebnis war eine Wanderung auf den Ochsenkopf mit anschließendem Eisklettern oder noch mehr wandern. Nach dem leckeren Frühstück ging es also los.

Zunächst ging es mit dem Auto zum Fuß des Ochsenkopfes und dann einen steilen, rutschigen Aufstieg hinauf, sodass schon nach einer Stunde alle auf dem Gipfel in der Sonne baden konnten.

Daraufhin ging es wieder etwas durch den tiefen Schnee hinab, bis wir über einem Abgrund standen. Das war das Eisloch. Ein alter Tagebau, welcher sich ca 20 Meter tief den Ochsenkopf hochzieht. An dessen obersten schattigsten Stelle lässt es sich recht einsteigerfreundlich Eisklettern.

Also hingen wir einen Toprope an einem Baum ein und zwei Jugendleiter ließen sich gleich daran ab. Die anderen zum klettern motivierten Jugendleiter gingen außen herum und erreichten nach einer kurzen Klettereinlage und einigen im Tiefschnee versengten Beinen den Fuß der Wand.
Nachdem die beiden dann auch endlich unten waren, konnte es dann auch gleich losgehen und einer nach dem anderen begann mit Steigeisen und Eispickel die Wand hoch zu hacken.

Ein anderer Teil der Gruppe, war allerdings nicht so motiviert im Schatten klettern zu gehen und wollte lieber die Sonne auf einer kleinen Wanderung rund um den Ochsenkopf genießen. Also zogen sie los und erreichten unter anderem den Weißmainfels, wo sie eine kurze Pause einlegten.

Doch das war nicht der einzige Plan des Tages, denn gegen 15:00 war Kaffee und Kuchen mit besonderen Gästen geplant. Damit diese nicht vor verschlossenen Türen stehen, war Pünktlichkeit angesagt. Was die Wanderer auch tatsächlich schafften.
Nachdem dann auch endlich alle wieder an der Hütte waren konnten, die beiden ehemaligen Jugendleiter samt Nachwuchs begrüßt werden.
Nachdem dann alle mit Kuchen, Kaffee und Kinderbüchern versorgt waren,

ging es dann wieder mit gemütlichem beisammen sitzen weiter. Zwischendurch verschwanden immer wieder Leute in die Fasssauna der Hütte. Auch wurden noch vor dem Abendessen eine große Orgarunde veranstaltet.
Daraufhin kam das leckere Abendessen und weitere gute Gespräche, bis schließlich fast jeder in Bett ging.

Nur zwei stoische Seelen hielten bis in die frühen Morgenstunden die Stellung und waren, beim Aufräumen des nächsten Morgens, faszinierender Weise nicht die müdesten der Bande.
Nach einem leckeren Pfankuchenfrühstück, wurde die Hütte durchgefegt und geschrubbt.

Daraufhin war es Zeit für den traurigen Abschied im Regen, sowie die Rückfahrt.

von Timo

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